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Software Essentials

Über die Jahre habe ich einiges an Software getestet und im Gebrauch gehabt. Im Folgenden möchte ich mal fünf der Programme und Dienstleistungen vorstellen die ich derzeit verwende. Meine Essentials. Keine Software ist unersetzlich. Die folgende kommt (für mich) aber ganz dicht dran.

1Password

Anfang 2012 habe ich mir die erste Lizenz für 1Password gekauft und seit dem nutze ich den Service täglich. 1Password ist ein Passwort-Manager welcher kurzgefasst mit einem „Master Password“ alle darin gespeicherten Daten verschlüsselt.

Hinter 1Password steckt die kanadische Firma AgileBits und wer sich über das Thema Sicherheit detaillierter informieren möchte, findet auf der Website des Herstellers umfangreiche Informationen dazu. Ich habe vollstes Vertrauen in die Software und den Hersteller.

Dadurch dass man sich nur noch ein einziges Passwort merken muss, kann man für jede Website ein anderes Passwort generieren und ist so viel sicherer unterwegs. Und der Login ist nur einen Shortcut Strg + # weit entfernt.

YNAB

Die Abkürzung steht für „You Need a Budget“ und wird why-nab ausgesprochen. Anfang 2013 habe ich mir die erste Lizenz gekauft. Zugegeben, es hat einige Anläufe gebraucht und es sind einige Jahre vergangen bis ich die Software endlich dauerhaft in meinen Alltag integrieren konnte, doch es hat sich gelohnt. Man fängt an viel bewusster mit seinem Geld umzugehen und das spart Geld und macht die eigenen Finanzen maximal übersichtlich.

Das Prinzip von YNAB ist ganz einfach. Im Grunde basiert YNAB auf dem Envelope system, nur eben in digitaler Form. Zuerst nimmt man sich einige Briefumschläge und beschriftet diese jeweils mit einer Kategorie. Üblicherweise gibt es Kategorien wie: Lebensmittel, Miete, Kraftstoff, usw. Diese Briefumschläge befüllt man dann bei Geldeingang bis auf den letzten Cent (z. B. zum Monatsbeginn). So weiß man immer genau wie viel Geld man für die definierten Kategorien noch zur Verfügung hat. Meine Erklärung ist oberflächlich gehalten um kurz und knapp zu bleiben aber YNAB bietet noch weit mehr Möglichkeiten. Ein besuch der Website ist bei Interesse an YNAB die beste Anlaufstelle für umfangreiche Informationen.

Outbank

Alle meine Konten, Kreditkarten, Depots, usw. in einer App und auf einem Blick. Simpel, clean und ohne viel Schnickschnack. Einfach genau so wie es sein soll. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Apps da draußen entstanden die einem das Banking einfacher machen möchten, doch diese sind für meinen Geschmack eher mit Funktionen überladen. Da kam es mir gelegen dass Outbank im Jahr 2016 im neuen Glanz erstrahlte und mit einem neuen Geschäftsmodell zurück gekehrt ist. Besser denn je.

Mit Outbank bin ich wieder „back to the roots“. Im Jahr 2009 noch unter dem Namen iOutbank war es die einzig brauchbare App für Online-Banking auf meinem ersten iOS Device. Zwischenzeitlich hab ich mich dann mit alternativen rumgeschlagen doch keine App konnte mich überzeugen bis ich dann nochmal Outbank probiert habe. Outbank hilft mir dabei meine Zahlen innerhalb YNAB auf dem aktuellsten Stand zu halten und ist dabei so übersichtlich wie keine andere App für Online-Banking.

Chrome

Google Chrome ist einer der verbreitetsten Webbrowser. Die meisten werden ihn also bereits kennen, wenn nicht sogar aktiv verwenden. Es gibt eine große Auswahl an Extensions welche es erlauben den Browser noch individuell zu erweitern. Da es so viele nützliche Erweiterungen gibt widme ich meinen fünf liebsten Chrome Extensions einen eigenen Eintrag. Und wenn es eine Software gibt die verstanden hat wie man seamless Updates macht, dann ist es Chrome. So wünsche ich mir das von allen Anwendungen.

Spotify

Ich habe mir wirklich viele Gedanken darüber gemacht wie ich meine Musik in der Zukunft konsumieren möchte und ich habe mich für Spotify entscheiden. Die Entscheidung fiel am Ende zwischen Apple Music, Tidal und Spotify. Mir gefällt die Handhabung von Spotify allgemein am besten. Meiner Meinung nach haben alle genannten Plattformen gute Kuratoren.

Einige meiner sorgfältig gepflegten Playlists sind inzwischen auf Spotify veröffentlicht. Ich gebe mir Mühe diese regelmäßig mit neuer Musik zu bestücken und anzupassen. Dabei lege ich zwar primär meinen Fokus darauf dass es mir persönlich gefällt, vielleicht ist aber auch für dich etwas dabei.


Natürlich verwende ich noch weitaus mehr Software, schon allein die um meiner kreativen Tätigkeit nachzugehen, jedoch wollte ich es gerne bei einer allgemeineren Liste auf fünf Programmen belassen.

Lasst mich gerne wissen was eure Gedanken dazu sind.

Nutzernamen der Zukunft

Ich möchte eine kurze Frage in den Raum werfen. Wie sieht der Nutzername der Zukunft aus?

Viele Plattformen im Internet arbeiten mit „Benutzernamen“ wobei die meisten nach dem „first-come, first-served“-Prinzip die Namen vergeben. Wenn der gewünschte Name bereits vergeben ist, heißt es in den meisten Fällen schlicht: Pech gehabt! Höchsten VIPs, bekannte Firmen (bzw. deren Anwälte) oder eine Dosis „Vitamin B“ haben die Möglichkeit, vergebene Namen für sich zu beanspruchen.

Dadurch dass auf diesen Plattformen jeder Name einmalig ist, gehen einem wenn man Twitter als Beispiel nimmt langsam wirklich alle Möglichkeiten für einen halbwegs logische und ansehnlichen Namen aus. Das ruiniert schon vor der Registrierung die User Experience! Im ersten Quartal 2016 waren es ca. 310 Millionen monatlich aktive Nutzer bei ca. 1,3 Milliarden bestehenden Accounts. Trotzdem bleiben die „inaktiven Accounts“ bestehen …

Mir sind nur wenige Plattformen bekannt welche mit anderen Systemen arbeiten. Der Spiele-Client Battle.net von Blizzard beispielsweise lässt Namen mehrfach vergeben.

„Each BattleTag is assigned a numeric ID to create a unique identifier (for example, FallenSlayer#3592).“ — battle.net

Wie sieht der Nutzername der Zukunft aus?

UHD vs. 4K

Immer häufiger wird man mit Begriffen wie Ultra High Definition (UHD) und 4K konfrontiert. Immer mehr Geräte unterstützen diese Formate und immer mehr Menschen interessieren sich auch dafür und möchten sich darüber informieren. Verständlich denn wer über Netflix, Fernsehgeräte, Monitore, Grafikkarten, Kameras, Apple TV, iPhone, … nachdenkt, sollte verstehen was er kauft um zukunftsorientierte Entscheidungen treffen zu können.

Im folgenden möchte ich lediglich über die Verwechslung von UHD und 4K aufklären und die Unterschiede der beiden Formate anschneiden so dass sich jeder kurz und knapp etwas Wissen aufschnappen kann.

„Die im allgemeinen Sprachgebrauch als 4K bezeichnete Auflösung mit 3840 × 2160 Bildpunkten hat eine viermal so große Pixelzahl wie die Auflösung Full-HD. Jedoch ist zu beachten, dass es sich bei der 4K-Auflösung eigentlich um eine Auflösung von 4096 × 2160 Pixeln handelt, die aus dem Kinobereich stammt. Es kommt im Alltag daher häufig zu Verwechselungen mit der UHD-Auflösung (UltraHD), unter anderem weil Hersteller von Fernsehgeräten, Modelle mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, als 4K fähig bezeichnen.“ — wikipedia.org

Wer also im Alltag mit dem Begriff „4K“ konfrontiert wird, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass „UHD“ gemeint ist.

UHD

Ultra High Definition, 2160p
Auflösung: 3840 × 2160
Seitenverhältnis: 16:9 (1.78:1)
Pixelzahl: 8.294.400
Geräte: Fernseher, Monitore, …

4K

C4K, Cinema 4K, 4K2K
Auflösung: 4096 × 2160
Seitenverhältnis: 19:10 (1.90:1)
Pixelzahl: 8.847.360
Geräte: Kameras, Kino, …

Full HD

Full High Definition, 1080p
Auflösung: 1920 × 1080
Seitenverhältnis: 16:9 (1.78:1)
Pixelzahl: 2.073.600
Geräte: Fernseher, Monitore, …

2K

Digital Cinema Initiatives 2K
Auflösung: 2048 × 1080
Seitenverhältnis: 19:10 (1.90:1)
Pixelzahl: 2.211.840
Geräte: Kameras, Kino, …

„Ein aktuelles UHD-Fernsehgerät sollte diese Ausstattung aufweisen: Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel, Unterstützung von Bildfrequenzen 50 und 60 Hz, Upscaling, Internet-Anbindung, Eingang HDMI 2.0 mit Kopierschutz HDCP 2.2, Decoder H.265 HEVC.“ — wikipedia.org