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Leben

Challenge – Spanisch lernen

Challenge des Monats

Im Monat Juli habe ich im Rahmen meiner Challenge des Monats jeden Tag über den Dienst Duolingo spanisch gelernt. Mein Ziel war es auf mindestens 50 XP pro Tag zu kommen, was in dem Dienst das höchste auswählbare Ziel ist und als „Irre“ betitelt wird.
Ich bin auf diese CDM gekommen da ich mir zum Anfang des Jahres die Frage gestellt habe was ich mir im Laufe der nächsten Jahre noch für Fähigkeiten aneignen möchte. Dabei bin ich neben einigen anderen Fähigkeiten nach kurzer Überlegung auf das Sprechen der Sprache spanisch gekommen. Also bin ich dieses Ziel im Juli angehen.

Erwartungen

Da ich mich nicht als Sprachtalent bezeichnen würde, war für mich schon vorher klar, dass ich nicht innerhalb eines Monats perfekt spanisch sprechen werde. Ich bin mit der Einstellung an die Challenge gegangen, ein grobes Gefühl für die Sprache zu entwickeln und ein paar Vokabeln die mir im Urlaub helfen würden zu erlernen, einen groben Einstieg in die Sprache.
Da ich schon zuvor für einen kurzen Zeitraum den kostenlosen Dienst Duolingo getestet habe, wusste ich bereits grob was mich mit der App erwarten wird. Nervige Push-Benachrichtigungen die mir sagen, dass ich lernen soll und viel Werbung.

Erfahrungen

Ich bin es also angegangen. Die ersten Lektionen sind schnell abgeschlossen und sind gut im Kopf geblieben, doch mit jeder Lektion ist es schwerer gefallen alles im Kopf zu behalten. Am Anfang war die Motivation noch sehr groß und ich habe sogar teilweise mehr gelernt, als erforderlich gewesen wäre, um mein Tagesziel von 50 XP zu erreichen. Diese Motivation hat im Laufe des Monats immer weiter abgenommen. Statt neue Lektionen zu lernen habe ich mich dann häufiger damit beschäftigt das bereits gelernte durch Wiederholungen und Übungen zu festigen. Nur noch alle paar Tage bin ich neue Lektionen angegangen. Dennoch habe ich jeden Tag dazu gelernt und bin im Laufe des Monats immer besser geworden.

Zwischendurch gab es dann 1–2 mal den Fall dass ich meine Übung erst nach 0:00 Uhr durchgeführt habe, dadurch hat die App mir dann meinen „Streak“ von den bisherigen Tagen wieder aberkannt und es ging wieder bei 0 los. Blöd gelaufen. Hinzu kommt, dass mich die App von Tag zu Tag mehr genervt hat. Doch selbstverständlich bin ich sehr froh, dass ich es trotzdem bis zum Ende durchgezogen habe.

Fazit

Ich kann die Challenge, so wie ich sie mit dem Dienst Duolingo durchgeführt habe, aus folgenden Gründen nicht weiterempfehlen. Ab ca. Mitte des Monats war ich ziemlich genervt von den Fluten an Werbung die den Nutzern zugemutet wird. Von Tag zu Tag wird die Überwindung größer die Übungen zu machen. Duolingo ist auf einen längeren Zeitraum sehr trist. Andere Sprachen wie englisch sind im Dienst deutlich besser ausgebaut. Zum Ende des Monats war ich nur noch froh, dass es bald endlich vorbei ist. Es kommt für den Zeitraum von einem Monat nicht viel bei rum.

Auf Basis von dem in dieser CDM gelernten, werde ich aber in Zukunft durch Bücher und andere Lernmethoden weiter an meinem spanisch lernen. Vielleicht über einen Sprachkurs an der Volkshochschule.

Gracias.

Challenge – Kalt duschen

Challenge des Monats

Die Challenge des Monats (CDM) ist eine sich jeden Monat wechselnde Herausforderung, der man sich selbst stellt. Dabei versucht man sich über einen Zeitraum von einem Monat auf täglicher Basis eine spezifische Gewohnheit an- oder abzueignen.

Ich habe im Juni einen Monat lang ausschließlich mit kaltem Wasser geduscht. Von Anfang bis Ende, vom ersten bis zum letzten Tag, vom ersten bis zum letzten Tropfen in der kältesten Einstellung die meine Dusche hergibt. Die Challenge wurde bereits von einigen Radikalen Optimisten durchgeführt und sie erschien mir ein guter Einstieg in das Konzept der Challenge des Monats zu sein. Es gibt klare Regeln an die man sich einfach und konsequent halten kann. Die Challenge ist also sehr spezifisch und ohne Probleme in den Alltag integrierbar.

Erwartungen

Ich habe mir von der Challenge einfache Dinge erhofft wie weniger Zeit unter der Dusche zu verbringen, weniger Wasser zu verbrauchen, weniger Energie zu verbrauchen und die Erfrischung und den Kick. Man sagt dass die kalte Dusche unter anderem die Immunität fördern, den Kreislauf anregn, die Stoffwechselrate ankurbeln, die Blutzirkulation in Schwung bringen, den Testosteronspiegel erhöhen, die Muskeln entgiften und gut für Haut und Haar sein soll.

Erfahrungen

Die ersten paar Tage der Eingewöhnung waren wie zu erwarten noch schwieriger doch im Laufe des Monats hat sich diese Schwierigkeit schnell gelegt. So habe ich am Anfang noch langsam bei den Füßen angefangen und ab Mitte des Monats hab ich mich direkt von Anfang an mit dem Kopf und ganzen Körper unter die kalte Dusche gestellt und einfach durchgezogen. Wenn man sich darauf einlässt und dabei bewusst atmet, kann man die kalte Dusche wirklich genießen. Die erste Herausforderung ist es die Dusche auf der entsprechenden Temperatur einzuschalten und wenn man dann einmal unter dem kalten Wasser steht, muss man sich nur noch waschen. Nicht so schwer. Oder?

Fazit

Ich bin jedenfalls stolz auf mich es komplett durchgezogen zu haben. Die Challenge hat mich gestärkt und abgehärtet. Für mich ist es jetzt kein großes Problem mehr auch nach der CDM die kalte Dusche im Alltag weiterzuführen oder beispielsweise die Außendusche in Schwimmbädern zu verwenden. Für die Zukunft möchte ich das Konzept der Wechseldusche langfristig in meinen Alltag integrieren. Die zuvor erhofften Ergebnisse sind soweit nachvollziehbar in Erscheinung getreten. Ich habe zu meiner Zufriedenheit meine Disziplin und Konsequenz unter Beweis gestellt.

Ich kann die Challenge jedem empfehlen. Sie ist ein guter Einstieg für darauffolgende anspruchsvollere Challenges. Bei der Durchführung sollte man auf die bewusste Atmung achten und es einfach durchziehen. In Zukunft werde ich die kalte Dusche in Form von Wechselduschen in meinen Alltag integrieren.